“OnVista.de bietet Social Media-Trendanalyse”

Social Media mal anders: OnVista.de schreibt in einer Pressemitteilung über die Kooperation mit StockPulse:

“(…) Die Trendanalyse ist auf OnVista.de in der Einzelansicht von Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffen eingebunden. Die beiden Skalen „Trendsignal“ und „Sentiment“ geben Auskunft, ob das Wertpapier aktuell in den Sozialen Medien eine Rolle spielt und wie es dort bewertet wird.

Bei einem starken Trendsignal wird der Wert derzeit besonders intensiv diskutiert. Dies kann auf einen starken Anstieg der kurzfristigen Volatilität hindeuten. Ein schwaches Trendsignal bedeutet, dass der Wert aktuell wenig oder kaum beachtet wird. Das Sentiment gibt Aufschluss, wie das Wertpapier aktuell bewertet wird. Bei positiver Stimmung erwarten die Marktteilnehmer überwiegend steigende Kurse, bei negativer Stimmung ist tendenziell mit fallenden Kursen zu rechnen. (…)”

Als eierlegende Wollmilchsau für Börsenteilnehmer kann die Lösung sicherlich nicht bezeichnet werden. Sie nimmt aber einen wichtigen Trend auf und ist ein weiteres Hilfsmittel, Anlageentscheide zu fällen.

“Machen wir bald Online-Banking via Facebook?”

… fragt PC Welt rhetorisch und schreibt:

“(…) Die besagte App der australischen Commonwealth Bank befinde sich noch in der Beta-Phase und wirbt: „Sie können Ihr Online-Banking überall erledigen, jederzeit und außerdem Geld an Freunde überweisen, indem Sie Handy-, Mail- oder Facebook-Kontakte verwenden.“ Die Funktion namens „Pay to Facebook“ soll das Erledigen und Erhalten direkter Überweisungen zu und von Facebook-Freunden ermöglichen. Voraussetzung sei neben einem Facebook-Konto ein Konto bei der Bank. In wieweit Facebook genau über den Bezahlvorgang integriert wird und Bescheid weiß, ist nicht klar. Allerdings dürften sehr viele User streiken, wenn sie Ihre Kontodaten in Facebook eingeben müssten. (…)”

Nun, selbst Facebook zeigt sich diesbezüglich angeblich skeptisch.

Was sich zwischen Finanzbranche und Social Media sonst noch abspielt, ist unter anderem in unserem “Finance 2.0″-Archiv zu finden.

“Sind Banken die Schlusslichter im Internet?”

Zur im Titel gestellten Frage schreibt finews.ch:

“(…) Um sich unbefangen im Web 2.0 und auf sozialen Plattformen zu bewegen, müssten die Banken zuerst intern einen Kulturwandel zulassen. Da könnte etwas dran sein, wenn man bedenkt, dass eine grosse Schweizer Bank zwar auf fast allen wichtigen Social-Media-Plattformen präsent ist, es aber bei der gleichen Bank nicht möglich ist, eine Adressänderung per Kontakformular auf der E-Banking-Plattform zu melden. (…)”

Zum Thema empfehle ich auch den Fachartikel “Scheues Anbandeln von Banken und Social Media” und die bisherigen Beiträge zum Thema Finance 2.0.

“Citibank mit angeblich bestem Social-Media-Angebot”

… schreibt CIO.de und stützt sich dabei auf die Studie “Social Media in Banking 2012” von Myprivatebanking. Das Kurzfazit des CIO-Artikels:

“(…) Bei 34 der 50 Banken vermissen die Autoren des Rankings einen integrierten und strategischen Ansatz. Ihr Social-Media-Einsatz sei nicht kundengerecht. (…)”

Führend, wie der Titel aussagt, ist Citibank. Auch im Fachartikel “Scheues Anbandeln von Banken und Social Media” nimmt die Citibank die Leaderposition ein:

“(…) Im Worldʼs Bank Internet Banks Ranking präsentiert Global Finance besonders gelungene Beispiele für Social Media-Banking-Anwendungen. In der jüngsten Ausgabe führt Citi in sechs geografischen Zonen die Rangliste an. Wenn man die Website (new.citi.com) anschaut, erkennt man, dass die Möglichkeiten für innovative Banken aber noch längst nicht ausgeschöpft sind.”

Im Posting “Schweizer Banken haben keine Social-Media-Strategie” ist die Social Media-Tauglichkeit von Schweizer Banken thematisiert.

2015 wird Mobile Payment zum dominierenden Banking-Kanal

… hält truaxis insights zur näheren Zukunft von M-Payment fest und bietet in der interessanten Infografik “The Rise of Mobile Payments” entsprechende Aussagen zum US-Markt und zur globalen Entwicklung:

MobilePayments

(Quelle: truaxis insights)

Banking 2.0 – ONE Kongress

Ein Muss für alle Finance 2.0-Tangierten: Der Banking 2.0 – ONE Kongress am 9. Mai mit folgenden Programmschwerpunkten:

08.45-09.30 Herausforderung Banking 3.0
Daniel Lütolf, Online-Stratege Marktmanagement, PostfFinance
09.30-10.10 Bank 2.0: Von der Vision zur Realität – echt schweizerisch
Dr. Richard Dratva, Strategiechef, CREALOGIX
10..10-10.55 Content 2.0 – Corporate Rockstars auf die Bühne
Ralph Hutter, Programm Manager e-Channels., Finnova Bankware AG
10.55-11.45 Welche Bank wünscht sich die nächste Kundengeneration
Mike Franz, Mitglied der Geschäftsleitung, Head of Sales & Business Development, Netcetera

=> Finance 2.0-Postings und -Fachartikel.

“Schweizer Banken haben keine Social-Media-Strategie”

… bringt finews.ch eine Studie von assetinum.com auf den Punkt und schreibt:

“(…) Das Anlegerportal assetinum.com hat die Social-Media-Auftritte von 50 Banken analysiert. Zuoberst auf dem Podest steht die Citibank, gefolgt von der Société Générale und ABN AMRO.

Die neun untersuchten Schweizer Institute – Credit Suisse, Pictet, UBS, Union Bancaire Privée, Zürcher Kantonalbank, Lombard Odier, Julius Bär, Vontobel und Sarasin – sind mit durchschnittlich gerade einmal 20 von 100 möglichen Punkten deutlich schlechter als ihre internationale Konkurrenz, die durchschnittlich 48 Punkte erzielte. (…)”

Gerne mache bei dieser Gelegenheit auch auf den Fachartikel “Scheues Anbandeln von Banken und Social Media” sowie die Postings “Börsenwiki für 5trade” und “Ist Corporate Social Media Zeitverschwendung?” aufmerksam.

 

Börsenwiki für 5trade

Für 5trade, den innovativen Online Trading Service der AKB (s. auch “5-Minuten-Börsenspiel mit iPad-Gewinnchance“), habe ich börsenwiki.ch konzipiert und die Basisversion verfasst. Wer Fragen zu Optionen, Anlagegrundsätzen, Basisstrategien oder sonstigen Stichworten hat, findet im Themen-Wiki Antworten und weiterführende Links.

Börsenwiki.ch befindet sich noch im Beta-Stadium, steht aber allen Interessierten zum Stöbern oder zur Kollaboration offen – obwohl 5trade für das Wiki verantwortlich zeichnet, ist es weitestgehend neutral gestaltet und lässt die Mitbarbeit von Nicht-5trade-Kunden ohne jegliche Einschränkung zu.

Nomophobie, Soziale Enthemmung, Finance 2.0, Spezial-Netzwerke, Social Business

Einige Feedreader-Fundstücke zum Frühstück:

  • No! More! Phone!, Tages Anzeiger
    “Zwei Drittel der Briten leiden laut einer Umfrage an Nomophobie – der Angst, das Mobiltelefon zu verlieren oder nicht erreichbar zu sein. (…)”
  • Why We Speak Freely on Social Networks, ReadWriteWeb
    (…) Social networking sites give us portals into another person’s (user’s) mind, so far as that person (user) makes public their thoughts, ideas, feelings and desires. At times, we are perhaps more honest online, and especially on social networks, than we are in real life. Recent studies suggest that we are exactly the same on Facebook as we are in real life, but that might not be true. We might actually be even more of who we are online than in real life. (…)”
  • Banken und Social Media (3): Die Revolution hat längst begonnen, PR-Blogger
    “Während der traditionelle Finanzsektor die PIN zum Aussuchen für Geldautomaten als Innovation feiert, formiert sich außerhalb seiner Branche eine Armada an Unternehmen zum Angriff auf die etablierten Banken. Überspitzt formuliert, pocht die “Generation Y” oder die “Digital Natives” an das dicke Tor der Finanzwelt. (…)”
  • Beyond Facebook: The Rise Of Interest-Based Social Networks, Tech Crunch
    “(…) With the pending public offering of Facebook anticipated to be the largest tech IPO in history, it’s an interesting time to think about where we go from here. Some say “social is done,” Facebook is all the social media anyone would ever want or need. Unquestionably, as it nears one billion accounts, in the solar system of social media, Facebook is the Sun — the gravitational center around which everything social revolves.But while some may pronounce that Facebook is all the social we’d ever need, users clearly haven’t gotten the memo. Instead, users are rapidly adopting new interest-based social networks such as Pinterest, Instagram, Thumb, Foodspotting, and even the very new Fitocracy. (…)”
  • Social Business und Collaboration bestimmen die Arbeitswelt von morgen, MittelstandsWiki
    “(…) Anwender der IBM Social Business und Collaboration Software praktizieren heute schon eine Arbeitsweise, die auf viele Beschäftigte in Zukunft verstärkt zukommen wird: die Zusammenarbeit (Collaboration) über das Internet. Der Bedarf der Wirtschaft für dieses Arbeitskonzept ist enorm hoch. Collaboration Software kommt nicht nur der globalen, die Zeitgrenzen sprengenden Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen innerhalb internationaler Konzerne entgegen, sie erlaubt auch die lokale Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus dem Home Office heraus und damit eine weitreichende Flexibilisierung der Arbeitszeit. (…)”

Deutsch- und englischsprachige Finanzblogs

Im Rahmen einer Kundenanfrage habe ich deutsch- und englischsprachige Finanzblogs zusammengestellt. Anbei die Auflistung. Ergänzungen nehme ich gerne entgegen.

Deutsch

Weiterlesen