Kategorie-Archiv: Corporate Social Media

Corporate Social Media wird mobil(er) konsumiert

Social Media wird mobiler und geschäftiger“, habe ich vor einiger Zeit einen Beitrag getitelt. Wer sich den Social Media-Einsatz, insbesondere für Marketing und HR, überlegt, muss zwingend auch den mobilen Aspekt beachten. Im Artikel “Smartphone-Boom bedroht Facebooks Geschäft” schreibt Spiegel Online:

“(…) Weltweit werden die Internet-Zugriffe via Handy und Tablet im kommenden Jahr erstmals ein größeres Datenvolumen haben als die Zugriffe über den PC daheim oder im Büro, schätzt das Marktforschungsunternehmen Gartner. Facebook spürt die mobile Revolution bereits deutlich: Von seinen rund 955 Millionen Nutzern haben bereits mehr als die Hälfte die Facebook-App auf ihrem Handy. Die täglichen Zugriffe erfolgen immer öfter über mobile Endgeräte statt über stationäre. Eine Umfrage unter Google-Nutzern ergab ähnliche Ergebnisse für die Web-Suche. (…)”

Was Facebook heute Probleme bereitet, sollte möglichst früh auch von den KMU antizipiert werden: Das Userverhalten ändert sich grundlegend und damit auch Formen und Inhalte. Eine umfassende Social Media Marketing-Strategie, die Grundlage für jede erfolgreiche Kampagne, berücksichtigt solcherlei (s. “Social Media Marketing ohne grundlegende Strategie …“).

“Welche Inhalte funktionieren auf Facebook?”

… titelt Internet World Business, verweist auf eine aktuelle Studie und schreibt einleitend:

“Eine Frage stellen sich Unternehmen zum Theme Social Media immer wieder: Welche Inhalte funktionieren überhaupt? Die Social-Media-Agentur vi knallgrau hat in Zusammenarbeit mit der FH Jonnaeum eine umfangreiche Studie zu Inhalten auf Facebook und deren Viralität erstellt.(…)”

Die Studie bietet interessante Infografiken und Hinweise, eine umfassende Content-Strategie (s. “Contentstrategie – der richtige Content für Ihre Besucher“) bleibt aber selbstverständlich unabdingbar für den Corporate Social Media-Erfolg.

Auf Digital Natives folgen Social Natives

… und diese stellen neue Anforderungen an die Unternehmensorganisation, schreibt CIO.de unter “Social Natives stellen Orga auf den Kopf“:

“Die Digital Natives sind gerade in aller Munde. Gemeint ist die erste Generation, die von klein auf mit den Technologien des digitalen Zeitalters aufgewachsen ist. (…)

Aber mit den Social Natives steht schon die nächste Generation in den Startlöchern, die Social Media, Smartphones und Tablets selbstverständlich und intuitiv nutzt. Sie wachsen nicht nur mit neuen digitalen Technologien auf, sondern mit der immer verfügbaren Vernetzung. Dementsprechend sind sie ständig online und in sozialen Netzwerken aktiv. Die Art und Weise, wie sie Informationen aufnehmen, verarbeiten, filtern und weitergeben, hat sich im Vergleich zu früher fundamental verändert. (…)”

Selbstverständlich muss sich nicht nur die Unternehmensorganisation anpassen. Die Entwicklung hat auch grossen Einfluss auf Social Media Marketing. Am Anfang jeder Kampagne steht eine sorgfältige Segmentierung. Sind die Zielgruppen klar definiert, müssen diese spezifisch erreicht und angesprochen werden. Oder anders: Ohne grundlegende Strategie verpuffen Investments in Social Media Marketing wirkungslos.

“Contentstrategie – der richtige Content für Ihre Besucher”

Im Kern stimme ich dem OnlineNews-Beitrag “Contentstrategie – der richtige Content für Ihre Besucher” absolut zu:

“(…) Ein weitere Säule im Content-Bereich, die Sie nicht ausser Acht lassen können, sind Social Medias, Foren und Blogs. Auf den Social Medias ist aufgrund der starken täglich Präsenz der User eine Internetauftritt zwingend notwendig. Im Social Media Bereich dreht sich die Welt ein Stück weit schneller und die Effekte können auf diesen Plattformen eine große Eigendynamik erzielen. Die Konkurrenz schläft auch hier nicht und Sie sind gut beraten sehr breit aufgestellt zu sein und Ihre Präsenz so weit wie möglich zu streuen. Allerdings sollten Sie immer auf die Qualität Ihrer Contentinhalte permanent achten und das Sie sich von der Konkurrenz unterscheiden. Nuoncen können über Erfolg und Mißerfolg entscheiden und Sie müssen sich immer die Frage stellen, was Sie Ihren Kunden mitteilen möchten und würde Sie das persönlich interessieren oder animieren diesen Content zu lesen. Sie müsen beim Content parallel dazu auch die richtige Marketingstrategie fahren, um die Personengruppe zu erreichen, welche Sie sich für den Kauf Ihrer Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Das Empfehlungsmarketing ist hierbei in Verbindung mit der Contentstrategie eine sinnvolle Kombination, um die Effizienz die Kunden zu erreichen, enorm zu steigern. Mit Contentstrategie, die nur auf der Textbasis fußt werden Sie an eine Grenze des Erfolgs stossen, welche Sie nicht weiter überwinden werden. Es sei denn sie behelfen sich kreativer Marketingideen, die sie mit Ihren Contentinhalten verbinden können.”

Für Fragen und Referenzangaben zum – notwendigen – Zusammenspiel von Content, Marketingstrategien und Social-Media-Einsatz stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Social Media Marketing ohne grundlegende Strategie …

… ist ein Blindflug und führt im besten Fall zu sehr kurzfristigen Erfolgen. Wenn Social-Media-Marketing-Spezialisten von Facebook-Seiten, Likern, Twitter etc. schwärmen, ohne sich eingehend über die Unternehmens- und Marketingstrategie zu informieren, sollten sich Unternehmens- und Marketingverantwortliche schnellstens von ihnen verabschieden. Social Media Marketing kann nur nachhaltig erfolgreich etabliert werden, wenn die Massnahmen strategiekonform, auf der Basis einer tauglichen Kundensegmentierung und im Einklang mit klassischen Marketing-Kommunikations-Massnahmen geplant und durchgeführt werden. Eine Notwendigkeit, die in der Praxis erstaunlich häufig missachtet wird.

Zusammenspiel von Blog, Wiki, Newsletter und Webseite

Für 5trade konnte PlusContent ja unter anderem das Börsenwiki und den Weblog konzipieren (s. “Börsenwiki für 5trade“). Der heutige 5trade-Blogbeitrag “Syngenta sorgt für reiche Ernte” zeigt nun exemplarisch den Medienverbund von AKB und 5trade auf: Der Blog übernimmt den Newsletter der AKB, reichert diesen mit Links auf die AKB-Börsenseite und die erwähnten Aktien an und verlinkt die relevanten Börsenbegriffe mit den Erklärungen im Börsenwiki. Die Leser finden alle relevanten Informationen und weiterführenden Links aggregiert in einem Beitrag.

Solcherlei Kombinationen von Medien sind zeitgeistig, angenehm für die User und effektiv für die Unternehmen. Wichtig ist die Anpassung an die spezifischen Gegebenheiten und die Auswahl der passenden Kanäle. Von entscheidender Wichtigkeit sind selbstverständlich auch die Inhalte selber.

“Was bringt ein Blog dem Unternehmen?”

… titelt enon das neueste Posting, erwähnt erfreulicherweise auch PlusContent und schreibt wahrlich Interessantes:

“Nun, unser enon-Blog wird nicht allzu aktiv bewirtschaftet, das geben wir ja unumwunden zu. Einer der Hauptgründe ist die Tatsache, dass wir weniger für uns, als für unsere Kunden publizieren. Nichtsdestotrotz ist uns der Blog äusserst wertvoll: So stimulieren die Postings die Suchmaschinen-Roboter, respektive verbessern die Platzierung unserer Webseite auf den Resultatseiten. Google hat zwar einige Male den Algorithmus geändert und Blog-Beiträge stürmen nicht mehr automatisch auf die ersten Resultatseiten der Suchmaschinen, der Effekt ist aber immer noch deutlich spürbar und in der Regel sehr viel preiswerter als die Angebote spezialisierter Dienstleister. Zusätzlich haben wir ein ideales Gefäss, um sporadisch über Themen zu informieren, die nicht unbedingt direkt mit unseren Tätigkeitsfeldern zu tun haben.

Die Einführung nennt drei wichtige Aufgaben von Corporate Blogs:

  • Suchmaschinenmarketing
  • Informationsvermittlung
  • Branding/Imagewerbung

Im Jahr 2004 war “Blog” noch das Wort des Jahres in den USA. Mittlerweile ist das Thema nicht mehr annähernd so populär. Unternehmen drängen vorab in Soziale Netzwerke wie Facebook, google+ oder Twitter. Nun, wir bieten unseren Kunden – neben traditioneller Marketingkommunikationsformen – eine Kombination dieser Medien. Erfahrungsgemäss ergänzen sich Website, Corporate Blog, Facebook, Twitter & Co. nämlich ausgezeichnet. Die Webseite bietet Basisinformationen, Twitter sorgt für ein Markenführungsgrundrauschen und hat hervorragende Headliner-Qualitäten, Facebook ist konkurrenzlos interaktiv und in Blogs können Themen ausführlich behandelt sowie unternehmerische Kompetenz manifestiert werden.Kommt dazu, dass via Plug-ins Blog-Beiträge automatisch und ressourcenschonend in Facebook oder Twitter gespiegelt werden können.

Die Crux an der Sache ist selbstverständlich der Inhalt. Was nützen wunderbare Blog-, Twitter-, google+- oder Facebook-Installationen, wenn keine passenden Inhalte erstellt werden können? Insbesondere im KMU-Bereich ist das häufig ein Kompetenz- oder Ressourcenproblem. Diesbezüglich helfen wir gerne weiter: Wir beraten ohne grosses Brimborum, finden die spezifisch zur Unternehmens- und Marketingstratgie passenden Medien, stellen auf Wunsch – zusammen mit unserem erfahrenen Partner PlusContent – auch massgeschneiderte Inhalte zur Verfügung oder bilden KMU-Mitarbeitende entsprechend aus.

Social Media ist für viele KMU ein immer brennenderes Thema. Wer pragmatische, effektive und effiziente Lösungen sucht, findet in uns den richtigen Ansprechpartner.”

“Social-Media-Marketing der Allianz – Mit Facebook nah am Kunden”

Computerwoche beschreibt das erfolgreiche Social-Media-Enagement der Allianz. Ein Auszug:

(…) Wer die Facebook-Seite der Allianz öffnet, dem springt gleich das knallrote Dach der Münchner Fußballarena ins Auge. Es verdeutlicht, dass Online-Marketing nichts mehr mit dem dumpfen Einhämmern von Werbebotschaften zu tun hat. Stattdessen bietet die Allianz den Nutzern ein Thema an, dass viele von ihnen interessiert: Bundesliga-Fußball der Spitzenklasse.

“Nur weil Facebook da ist, machen irrelevante und schlecht dargestellte Informationen nicht automatisch die Runde”, so Lukowsky. Facebook sei wohl kaum das richtige Medium, um das Kleingedruckte eines Vertragswerks zu kommentieren. “Die Kunst” sei vielmehr, “eine produktive Kommunikation mit dem Kunden hinzubekommen”. (…)

Im übrigen will sich die Allianz keineswegs an Facebook binden. “Wir stehen für Google + in den Startlöchern”, sagt Lukowsky: “Die Domains sind gesichert, und sobald da etwas passiert, legen wir los.” Twitter werde von der Unternehmenskommunikation genutzt, allerdings nicht zur Kommunikation mit den Endkunden. Und einige Vertreter seien auf Xing aktiv, was die Allianz sicher nicht unterbinden wolle. Zentrale Unstützung bekämen aber nur “Plattformen, die ein Community Building unterstützen”, und das seien bislang Facebook sowie – auf Perspektive – Google +. (…)”

KMU haben selbstverständlich andere Möglichkeiten und Bedürfnisse, die wir auf Anfrage sehr gerne aufzeigen.

Thematisch verwandte Beiträge: